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Ehrenbürger Stadtpfarrer Josef Maget

 Ehrenbürger Pfarrer Josef Maget
Ehrenbürger Pfarrer Josef Maget

Stadtpfarrer Josef Maget hat sich in seiner Amtszeit von 1981 bis 2001, als Seelsorger und Vorsitzender der Kirchenverwaltung große Verdienste nicht nur um die Kath. Pfarrei, sondern um die Stadt Wolframs-Eschenbach insgesamt erworben.

Beide Aufgabenbereiche wurden mit der Ernennung zum Ehrenbürger gleichermaßen gewürdigt. Die Arbeit als Vorsitzender der Kirchenverwaltung, als Bauherr, ist gegenüber der Arbeit als Seelsorger leichter zu qualifizieren und zu quantifizieren. Da gab es die Investitionssumme von rund 10 Mio. DM als messbare Größe, da ist vieles für jedermann sichtbar. Die Arbeit als Seelsorger ist zwar nicht messbar, aber genauso wichtig.

Stadtpfarrer Maget hatte keine Mühen gescheut, die vielen kirchlichen Gebäude und Einrichtungen zu modernisieren, zu restaurieren und den ständig steigenden Anforderungen anzupassen. Die kirchlichen Gebäude und Einrichtungen sind in unserer Stadt immer auch von Bedeutung für die Stadt insgesamt. Zum einen, weil sie Teil des geschichtlichen Erbes unserer Stadt sind, das es zu erhalten gilt und zum anderen, weil sie öffentliche Einrichtungen sind. Ersteres gilt vor allem für unser Liebfrauenmünster. Unsere Pfarrkirche ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt und das Wahrzeichen unserer Stadt. Die Außenrenovierung und auch die Innenrenovierung waren ein gewaltiger Kraftakt für die Kirchengemeinde und auch für den Ehrenbürger persönlich. Er legte größten Wert darauf, dass die Renovierungen fachmännisch und dem Baudenkmal gerecht werdend, durchgeführt wurden. Dazu gehört auch die St. Sebastianskapelle, unsere Friedhofskirche, die ebenfalls unter seiner Regie innen und außen renoviert wurde. Sie ist heute auch ein Schmuckkästchen unserer Stadt. Auch das Benefiziatenhaus und das ehem. Kaplanhaus, hat Stadtpfarrer Maget renovieren lassen. Bei Baustellenbesichtigungen mit ihm konnte man spüren, wie sehr ihm der Erhalt dieser baugeschichtlich wertvollen Bauwerke am Herzen lag.

Die Kath. Pfarrei unterhält in unserer Stadt auch eine Reihe von öffentlichen Einrichtungen, Einrichtungen, die die Stadt vorhalten müsste, würden sie nicht von der Pfarrei getragen werden: Kindergarten, Friedhof, Kolpinghaus oder an die öffentliche Bücherei, die bis letztes Jahr auch unter der Obhut der Pfarrei war. Diese Einrichtungen mussten mit der Einwohnersteigerung, um über 40 % in den letzten 20 Jahren, mitwachsen und auch den höheren Anforderungen angepasst werden. Dem Kindergarten galt die besondere Fürsorge des Ehrenbürgers. Dort stieg die Kinderzahl stetig. Deshalb blieb es nicht aus, dass der Kindergarten zweimal erweitert und modernisiert werden musste. Die zunehmende Berufstätigkeit der Mütter erforderte ein entsprechendes Angebot und auch die gesetzlichen Anforderungen wurden ständig gesteigert. Auch der Friedhof musste erweitert werden. Dies ist in vorbildlicher Weise geschehen.

Bei seinem Amtsantritt lief bereits die Renovierung des Kolpinghauses. Dieses Haus ist heute ein Haus für die Jugend, Vereine und Gruppen. Hinzu kam, dass in seine Amtszeit auch die Flurbereinigung und Dorferneuerung fiel. Manches Grundstücksproblem konnte dabei mit seiner Unterstützung gelöst werden.

Weitblick bewies sein Einsatz für den Anschluss des Krankenpflegevereins an die große ökumenische Sozialstation in Bechhofen. Von dort kann heute vielfältige Hilfe für alte und kranke Menschen geleistet werden. Diese Vielfalt könnte eine örtliche Pflegestation nicht mehr leisten.

Heute im Nachhinein betrachtet, stellen diese Projekte insgesamt gesehen ein großes Arbeitspensum für ihn als Vorsitzenden der Kirchenverwaltung dar, das neben der eigentlichen Arbeit als Seelsorger bewältigt werden musste.

Die gute Entwicklung unserer Stadt insgesamt, wäre ohne diese unermüdliche Arbeit als Vorsitzender der Kirchenverwaltung nicht möglich gewesen.

Die Stadt Wolframs-Eschenbach würdigte mit der Ernennung zum Ehrenbürger auch das öffentliche Engagement von Stadtpfarrer Maget, das er als Teil seiner seelsorgerischen Arbeit verstanden hat. Er hat sich immer für die Menschen in der Stadt insgesamt verantwortlich gefühlt und entsprechend gehandelt. Dies ließ er die Bürger auch dadurch spüren, dass er auch bei weltlichen Anlässen immer mit dabei war und sich mit einbrachte. Wir erinnern uns gerne an die festlichen Gottesdienste bei öffentlichen Anlässen – als Beispiel sei an den Gottesdienst in Donzenac erinnert, den die damals Anwesenden nie vergessen werden, die von ihm organisierten Veranstaltungen und Fahrten mit den Senioren, die Unterstützung des kulturellen Lebens in Wolframs-Eschenbach, der von ihm eingeführte Neujahrsempfang, die Unterstützung der Vereine, die großzügige Öffnung des Kolpinghauses für die Jugend, für Vereine und Gruppen.

Höhepunkte seiner Zeit als Pfarrer in der Stadt waren die drei Primizen der Neupriester aus unserer Stadt: die von Pater Godehard Schuster im Jahre 1981, Pfarrer Wolfgang Jäger im Jahr 1984 und Pater Johannes Messerer im Jahr 1985.

Für die gute Zusammenarbeit der Kirchengemeinde mit der politischen Gemeinde dankte Erster Bürgermeister Anton Seitz dem Ehrenbürger im Rahmen der Verleihung der Ehrenbürgerwürde sehr herzlich. Die Zusammenarbeit war stets vertrauensvoll und für beide Seiten fruchtbar.
 



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